Montag 24.11.
So nach und nach trafen die 57 Teilnehmer mit dem Zug oder mit dem Auto aus Berlin, Böblingen/Tübingen, Bonn, Darmstadt, Frankfurt/Main, Marburg, München, Stuttgart, Ulm und aus dem französischen Amiens und Narbonne an der Veranstaltung „Striezelmarkt in Dresden“ im Hotel ein.
Begrüßt wurden wir von der Organisatorin Doris Barthel und Marion, die Taschen vorbereitet hatten mit einem goldenen Striezeltaler als Andenken und silbernen Striezeltalern (Gutscheine, die bei den Händlern des Striezelmarktes eingelöst werden konnten), mit großen Schokoladen-Pfefferkuchen (garniert
mit einem Bild der Frauenkirche aus Zuckerguss), mit Infomaterial von Dresden und Stadtplänen. Wer schon frühzeitig da war, konnte schon erste Erkundungen von Dresden machen. Um 18:00 Uhr trafen wir uns dann alle im Restaurant des IBIS-Hotels zum Abendessen. Wir wurden von unserer Bundesvorsitzenden Michaela Alber begrüßt, die auch Grußworte von Peter Backes, dem Vorsitzenden der Eurojumelages übermittelte.
Dienstag 25.11.
Die für 10 Uhr geplante Stadtrundfahrt ab dem Hotel konnte erst später angetreten werden. Die Zeit bis dahin wurde mit einem kurzen Stadtrundgang mit unserem Gästeführer überbrückt. Auf der Stadtrundfahrt ging es zunächst durch das Zentrum von Dresden, dann durch die Außenbereiche bis zum Vorort Striesen. Bald konnten wir die Weinberge an den Dresdner Elbhängen und die 3 Elbeschlösser (Schloss Albrechtsberg, Lingnerschloss und Schloss Eckberg) vor uns sehen.
Über Blasewitz erreichten wir bald Loschwitz, wo wir aus dem Bus ausstiegen, um uns mit der Schwebebahn (Länge 274 m und Höhenunterschied 84 m) nach Oberloschwitz zu begeben.
Von der Aussichtsplattform der Bergstation hatten wir einen tollen Panoramablick auf die Altstadt von Dresden in der Ferne und das Dresdner Elbtal mit der Loschwitzbrücke (Blaues Wunder). Danach fuhren wir auf der Rückseite der 3 Elbeschlösser in die Neustadt von Dresden zur Pfunds-Molkerei, dem schönsten Milchladen der Welt mit handbemalten Kacheln von Villeroy & Boch.
Eine kurze Pause machte es möglich, dass man regionale Produkte wie Christstollen, Adventskalender etc. kaufen konnte. Ein letzter Abstecher führte an der am 09.11.2024 eingestürzten Carolabrücke vorbei. Im Restaurant Dresden 1900 an der Frauenkirche, wartete schon ein Kaffeegedeck mit Eierschecke, einer sächsischen Kuchenspezialität, auf uns.
Wer danach wollte, konnte sich Doris anschließen und mit ihr einen Spaziergang zum Zwinger machen.
Mittwoch 26.11.
Heute trafen wir uns um 11:45 Uhr am Lutherdenkmal vor der Frauenkirche, um anschließend in der Frauenkirche an der 45minütigen Veranstaltung „Wort & Orgelklang“ mit zentraler Kirchenführung teilzunehmen.
Nach der Orgelandacht sprach eine Kirchenführerin von der Kanzel aus über die Geschichte und den Wiederaufbau der Frauenkirche und erläuterte die Gestaltung und Symbolik des Kirchenraumes.
Die geplante Dampfschifffahrt am Nachmittag konnte wegen Missverständnissen nicht erfolgen. Stattdessen wurde der Nachmittag individuell verbracht, z. B. mit einem ersten Bummel über den gerade eröffneten Striezelmarkt.
Das Abendessen wurde heute schon früh serviert, da die meisten Teilnehmer der Gruppe Theaterkarten für die Oper Turandot in der Semperoper reserviert hatten.
Donnerstag 27.11.
Für diesen Tag war Freizeit angesagt, d. h. jeder konnte Dresden auf seine Art und Weise erkunden. Es konnte auch die am Vortag ausgefallene Schifffahrt nachgeholt werden.
Wir (Irmi & Alfred) besuchten zunächst das Historische Grüne Gewölbe im Residenzschloss, danach machten wir eine Führung in der Semperoper mit.
Am späten Nachmittag hatten wir Plätze in einem Doppeldeckerbus von Dresden nach Pillnitz reserviert. Dort angekommen, schlenderten wir 2 Stunden durch den Christmas Garden von Park & Schloss Pillnitz, um die leuchtende Weihnachtswunderwelt zu bewundern.
Freitag 28.11.
Heute hieß es Abschied nehmen von Dresden.
Wir hatten erst am späten Nachmittag unsere Rückfahrt nach Darmstadt gebucht, so dass wir noch Zeit hatten, ein weiteres Museum in Dresden zu besuchen: das Museum für Sächsische Volkskunst. Zum Abschluss waren wir noch ein letztes Mal auf dem Striezelmarkt.
Irmi & Alfred Corbet





